Jeder Tierbesitzer kennt die unliebsamen Gäste, die Tiere von ihrem Streifzug an der frischen Luft in freier Natur oder dem Kontakt mit Gleichgesinnten mit nach Hause bringen können. Wir gehen an dieser Stelle mal auf die drei häufigsten Arten ein.

Zecken

Vor allem im Frühjahr und Sommer können Zecken zu einer echten Plage werden, die zu dem für Mensch und Tier nicht ungefährlich ist. Zecken übertragen verschiedene Krankheiten, die sowohl für das geliebte Haustier, als auch den Tierbesitzer nicht ungefährlich sind. Genannt seien exemplarisch die Borreliose und FSME. Deshalb ist ein konsequenter Schutz mit zeckenabwehrenden Substanzen und das tägliche Absammeln ein absolutes Muss für jeden Tierhalter. Das gilt sowohl für Hunde als auch für Freigänger-Katzen. Katzen erkranken zwar seltener nach der Mäusejagd, trotzdem können sie Träger der Bakterien sein.

Flöhe

Wenn Hunde und Katzen unruhig sind, sich häufig kratzen oder lecken, sollte man an einen Flohbefall denken. Flöhe vermehren sich rasant und sorgen für stark juckende Hautirritationen sowie allergische Reaktionen. Außerdem kann es durch das ständige Kratzen zu Folgeinfektionen kommen. Gerade bei Jungtieren führt ein Flohbefall zu stärkeren Nebenwirkungen, es kann zu Blutarmut und Abmagerung kommen. Des Weiteren können Flöhe auch Würmer übertragen.

Um festzustellen, ob ein Haustier von Flöhen befallen ist, kann man einfach das Fell ausbürsten. Der Flohkot enthält unverdaute Blutbestandteile. Diese abfallenden Krümel verfärben ein feuchtes Tuch rot.

Würmer

Im Gegensatz zum sichtbaren äußeren Befall mit Flöhen und Zecken werden Würmer gerne übersehen. Wurmbefall findet sich häufiger bei Jungtieren und Tieren mit allgemeiner Abwehrschwäche, trotzdem kann grundsätzlich jedes Tier in jedem Alter betroffen sein. Die Würmer befallen den Verdauungstrakt und die Atemwege. Von dort können sie durch Wanderung aber auch in andere Organe vordringen, insbesondere in die Leber und die Muskulatur. Durch den Kontakt zum Haustier erwischt es dann den Menschen. Hierbei handelt es sich vor allem um Band- und Spulwürmer.

Ein wirksamer Schutz vor Parasiten und den damit einhergehenden Erkrankungen, die alle Mitbewohner des Haushalts treffen können, ist also dringend zu empfehlen. Auch bei einem Befall sollte zügig gehandelt werden. Zur Bekämpfung von Flöhen und Zecken stehen sogenannte Spot-on-Produkte, Sprays, Halsbänder und Shampoos zur äußerlichen Anwendung zur Verfügung. Würmer müssen innerlich bekämpft werden. Hier bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Alle Tierarzneimittel gegen Würmer sind verschreibungspflichtig.

2021-06-01T17:21:51+02:0031. 01. 2019|Allgemein|
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